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Friedenslinde des Schwarzwaldvereins

Am neu gestalteten Donauzusammenfluss setzt der Ortsverein ein Zeichen für den Frieden.

Es war für den Donaueschinger Ortsverein des Schwarzwaldvereins am Ostersamstag ein großes, aber auch bewegendes Ereignis, als nach der Initiative von Tilman v. Kutzleben am neu gestalteten Zusammenfluss von Brigach und Breg unter der Beteiligung von über 80 Mitgliedern aus dem Städtedreieck, aber auch aus der ganzen Region zwischen Schwarzwald, Hochrhein und Bodensee eine Friedenslinde gepflanzt wurde.

An der Juniperus Quelle in Allmendshofen trafen sich die Teilnehmenden mit zahlreichen ukrainischen Frauen mit ihren Kindern, die mit Bürgermeister Bächle aus Bräunlingen angereist waren. Vorbei an der viel älteren Friedenslinde von 1870/71 im Pfarrgarten der Jakobuskirche in Allmendshofen begaben sich die Wanderfreunde der Breg entlang zum neugestalteten Donaubeginn östlich des Fürstlichen Schlossparks. wo dann die Pflanzaktion der Linde stattfand.

Die Vorsitzende des örtlichen Schwarzwaldvereins Astrid Speck begrüßte die sehr zahlreiche Wanderschar und legte dar, welch alte Tradition der Pflanzung eines Lindenbaums bedeutete, gerade angesichts der bedrohlichen Vorgänge um den russischen Angriffskrieg auf ein souveränes Land, die Ukraine. Frau Speck verlas eine Grußbotschaft von MdL Niko Raith, der als Vertreter der Stadt Donaueschingen kurzfristig wegen Krankheit absagen musste. Er drückte darin die Hoffnung aus, und sprach damit sicherlich aus dem Herzen aller, dass vom Ursprung des europäischsten Flusses, der Donau, die Friedensbotschaft ausgehe und letzten Endes auch den Aggressor Russland zur Beendigung des verbrecherischen Krieges gegen die Ukraine veranlasst. Auch das Präsidiumsmitglied des Schwarzwaldvereins Werner Hillmann betonte, dass diese Aktion ganz im Sinne des Gesamtverbandes stehe, und er betonte, gerade auch im Blick auf die anwesenden ukrainischen Flüchtlinge, die bislang erfolgreich begonnenen Hilfsaktionen der Schwarzwaldvereine und seiner Ortsvereine im Lande.

Text und Fotos: Tilman von Kutzleben

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