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Schwarzwälder Partner suchen Austausch mit komoot

Am 25.11.2021 trafen sich das Präsidium und weitere Mitarbeiter des Schwarzwaldvereins, Vertreter der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) und des Badisch Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) mit Markus Hallermann und Betty Achrainer von komoot. Dieses Treffen kam auf Initiative des Schwarzwaldvereins zustande.

Komoot ist eines der führenden digitalen Tourenplanungsportale und wird alleine in Deutschland von mehr als 12 Millionen Menschen genutzt. Die Organisationen aus dem Schwarzwald wollten gerne erfahren, welche Verantwortung die Betreiber der Plattform komoot denn für die ausgespielten Touren und Inhalte haben und welche technischen Möglichkeiten zur Besucherlenkung vorhanden sind. Markus Hallermann, Gründer und Geschäftsführer von komoot, betonte, „dass die digitale Lenkung eine riesige Chance ist. Und natürlich haben wir als Anbieter die Verantwortung, Probleme zu managen. Die Lösung liegt aber oftmals in mehreren Händen.“

Für Schwarzwaldverein, STG und BLHV sind vor allem die Touren problematisch, die offenkundig gegen geltende Regeln verstoßen, das können z.B. naturschutzrechtliche Vorgaben sein, der Respekt von Privateigentum oder in Baden-Württemberg auch die 2m-Regelung fürs Mountainbiken. Diese Punkte wurden von komoot bereitwillig aufgegriffen. „Besucherlenkung muss einerseits die reale Gesetzeslage abbilden und für die user sichtbar machen, andererseits geht es aber auch darum, die Menschen zu motivieren, raus zu gehen“, erläuterte Hallermann den Ansatz von komoot.

Geeinigt hat man sich schließlich auf Schulungstermine, die für Touristiker, Wegewarte, Wanderführer und sonstige Interessierte offen sind. „Alle Beteiligten – komoot und auch die Vereine und Organisationen vor Ort – können davon profitieren, wenn es mehr Multiplikatoren in der Fläche gibt“, so die Einladung von Betty Achrainer, die bei komoot für die Schulungen verantwortlich zeichnet.

Präsident Meinrad Joos zeigte sich nach dem Gespräch ganz zufrieden: „Es ist wichtig, dass wir miteinander im Gespräch sind und nach Lösungen suchen. Wir alle haben ja ein Interesse daran, dass die Erholungsnutzung in unseren Wäldern mit Rücksichtnahme und Respekt funktioniert.“

Text: Mirko Bastian

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