Liegenschaften

Der Schwarzwaldverein besitzt und betreut die folgenden Liegenschaften, welche einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft, zur Förderung des Wanderns sowie zur Bewahrung regionaler Traditionen leisten. 

Mit großem ehrenamtlichem Engagement werden diese Liegenschaften erhalten und nachhaltig bewirtschaftet, um sie auch für kommende Generationen zu bewahren.

© Schwarzwaldverein e.V.

Ehrenmal Allerheiligen

Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs beim Kloster Allerheiligen im Schwarzwald

Das Denkmal wurde vom Badischen Schwarzwaldverein im Jahr 1925 zum Gedenken der im Ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Mitglieder errichtet. Heute wird hier aller Verstorbenen des Schwarzwaldvereins gedacht. Die Bauleitung hatte der Architekt Merkle aus Freiburg, der 1924 diesen Platz für das Denkmal fand. Die Figur aus Maintäler Muschelkalk schuf der Freiburger Bildhauer Arnold Rickert. Am 8. November 1925 wurde mit einer Einweihungsfeier das Denkmal seiner Bestimmung übergeben. Inschrift am Sockel »Wir heißen euch hoffen«

Anlässlich der 100 Jahr Feier des Ehrenmals, wurden in 2025 aufwendige Restaurations- und Pflegearbeiten am Denkmal und dem Gelände drum herum durchgeführt.

Gedächtnishaus Fohrenbühl

Traditionsreiches Wanderheim auf der Badisch-Schwäbischen Grenze

Das Gedächtnishaus auf dem Fohrenbühl (891m) ist ein traditionsreiches Wanderheim des Schwarzwaldvereins. Sein Ursprung reicht bis 1905 zurück, als der Bezirksverein Lauterbach eine Turmhütte mit einem 25m hohen Aussichtsturm errichtete.  Der Vorsitzende des Bezirksvereins Schramberg, Dr. Oskar Junghans, wurde mit der schlüsselfertigen Herstellung des Bauvorhabens beauftragt – nach den Plänen von Prof. Paul Bonatz aus Stuttgart. Der Ehrenvorsitzende Robert Engelhorn stiftete den Bau des Aussichtsturms, der sich schnell zum Treffpunkt der Wanderer der Schwarzwaldvereine Lauterbach und Schramberg entwickelte.

1923 wurde beschlossen, zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges den Bau zu erweitern und ein Gedächtnishaus zu bauen. Im Jahr 1924 fand hierzu die feierliche Einweihung statt.

Mit dem Zusammenschluss des Württembergischen und Badischen Schwarzwaldvereins im Jahr 1934 geht das Gedächtnishaus in den Besitz des Hauptvereins in Freiburg über. Im Laufe der Jahre wurde es immer weiter modernisiert, unter anderem mit neuen Gästezimmern und einem umweltfreundlichen Minikraftwerk zur Selbstversorgung.

Verschiedene Pächterfamilien führten das Haus mit Gastfreundschaft und regionaler Küche. Im Frühjahr 2026 wird Emil Kuijt das Wanderheim wiedereröffnen und die lange Tradition fortführen.

Hier geht’s zur Internetseite des Wanderheins Fohrenbühl.

Feldberg Gipfel

Grundstück in bester Höhenlage

Der 1494m hoch gelegene Gipfel des Feldbergs ist seit dem Jahr 1992 im Besitz des Schwarzwaldvereins und war einst eine Schenkung der Stuttgarter Hofbräu.

Der größte Teil des Gebiets um den Feldberggipfel herum hat auf Grund seiner subalpinen Vegetation bereits seit 1937 den Status eines Naturschutzgebietes. Das Naturschutzgebiet Feldberg ist somit das älteste Naturschutzgebiet Baden-Württembergs.

Der Feldberggipfel an sich stellt mit seinen fast 1500m Höhe auch den höchsten Gipfel Deutschlands, außerhalb der Alpen dar.

Das touristisch beliebte Feldberggebiet bietet im Sommer zahlreiche Wanderwege in einzigartiger Natur, mit einer Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten. Im Winter öffnen zahlreiche Skilifte, Langlaufloipen sind gespurt und Schneeschuh- und sogar Skitourenrouten locken.

Haus des Schwarzwaldvereins

Historischer Gründungsort und heutige Hauptgeschäftsstelle

Im Haus des Schwarzwaldvereins am Schlossbergring 15 in Freiburg wurde einst Geschichte geschrieben. Im Jahr 1864 wurde in diesem Haus, das damals einen gastronomischen Betrieb namens „Renzscher Felsenkeller“ beherbergte, von 7 Gastwirten der “Badische Verein von Industriellen und Gastwirten” gegründet – die Vorgängerorganisation des heutigen Schwarzwaldvereins.

Das Haus befindet sich seit 1996 im Eigentum des Schwarzwaldvereins und wird nach Sanierung seit 1998 bis heute als Hauptgeschäftsstelle des Vereins genutzt. Zu einem ausführlichen Bericht zur Geschichte des Hauses in der Vereinszeitschrift anlässlich des Einzugs der Hauptgeschäftsstelle geht es hier:

Stichwort Suche