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Altbekannte Landschaft mit neuen Augen sehen

Siebenschanzenwanderung des Schwarzwaldvereins Renchen e.V.: Dreizehn Teilnehmer, darunter zwei neue Vereinsmitglieder und drei Gastwanderer aus Hausach und Zell a.H. starteten am Sonntagvormittag, den 10.4.22, mit Wanderführerin Elfe Kuntze und dem Gutacher Heimatpfleger Jean Philippe Naudet von Schloss Hornberg aus zur Erkundung der barocken Schanzanlagen zwischen Hornberg und Gutach.

War das Wetter in der ersten Tageshälfte noch wechselhaft und kühl, so blieb es doch trocken und ab dem frühen Nachmittag konnte sich die Sonne immer mehr durchsetzen. Man war noch nicht weit vom Schloss entfernt, als Jean-Philippe Naudet die Gruppe schon auf den ersten Wall im Gelände aufmerksam machte. Kurz darauf, in der Mauereinfassung der Schlossschanze, gab er der Gruppe einen ersten Überblick über die Geschichte der Schanzen und die Methoden, die er bei ihrer Erforschung einsetzt.

Weiter ging es über die Schanze am Ziegelkopf zum Huberfelsen, wo die Gruppe sich mit einem Vesper stärkte. Die nächsten Highlights waren die Schanze beim Huberfelsen, die Prechtaler Schanze, die Schanzen am Höchst und an der Hirschlache und die dazwischen verlaufenden Wälle. Von Anlage zu Anlage schärfte Jean-Philippe Naudet Blick und Verständnis der Teilnehmer für diese über 300 Jahre alten Zeugen der Geschichte unserer Region.

Den Abschluss bildete die Schanze am Büchereck. In Gutach angekommen, ließ man das Erlebte in Webers Esszeit bei Erfrischungsgetränken und einem guten Essen Revue passieren. Durch die interessanten Erklärungen und Eindrücke während der Tour konnten die Teilnehmer eine vermeintlich altbekannte Landschaft nun mit neuen Augen sehen, darüber war man sich einig.

Text und Foto: Elfe Kuntze, Ortsverein Renchen

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