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Leserzuschriften Ausgabe 1/2020

Schwerpunktthema

Winter
Aktiv in der kalten Jahreszeit

 

Ewald Elsäßer, Schwarzwaldverein Gengenbach, am 17.2.2020 per E-Mail

Lesermeinung zu Bericht „Hängebrücke am Todtnauer Wasserfall“

Schwarzwaldverein be-/verhindert sachliche Diskussion

Den zunächst neutralen Beobachter verwundert schon, wie der Schwarzwaldverein durch diese landesweite Veröffenlichung seiner ablehnenden Haltung eine sachliche Diskussion bei diesem touristischen und damit regionalwirtschaftlich wichtigen Projekt be-/verhindert.
Kritisches Nachfragen ist ja um allgemeinen grundsätzlich richtig, aber muß man mit einer Verbandsmeinung so massiv in die Öffentlichkeit gehen. Das Resumee im Bericht: "..denn viele wichtige Fragen, die vor allem Umwelt und Landschaft betreffen, sind bisher ungeklärt", ist im Grundsatz nichts anderes als ein höfliches Nein.
Für mich ist der Bericht ein Aufruf zum Widerstand.
Zumindest werden/ sollen vor allem gleichgesinnte Bedenkenträger auf den Plan gerufen werden.Dies werden vor allem Personen sein,die nicht von der wirtschaftlichen Belebung der Region leben müssen, Genehmigungsbehörden und öffentlich alimentierte Naturschutzverbände sowieso.
Auch sachlich verstehe ich die Vorbehalte nicht: In der benachbarten Schweiz und in Österreich werden Seilbahnen um Seilbahnen gebaut, mit Schneekanonen verhält es sich ähnlich. Das touristische Angebot an Kreuzfahrten und Fernreisen nimmt trotz höchster Umweltbedenken ständig zu….und im Schwarzwald darf man nach Meinung des Schwarzwaldvereins in einer vielbesuchten Fremdenregion nicht mal eine Hängebrücke bauen.
Die Urväter des Schwarzwaldvereins würden sich zur Position des heutigen SV zur Tourismusentwicklung im Grab herumdrehen.
Der SV muß sich grundlegend überlegen ,ob er weiter zum Verhinderer der für den Schwarzwald so wichtigen Tourismusinnovation wird oder ob er auch selbst mal mutige Konzeptionen entwickelt . Es gilt auch da die politische Weisheit "Agieren ist besser als reagieren"!