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Leserzuschriften Ausgabe 1 / 2017

Zum Wohl der Natur und der Menschen
Die Rolle von Großschutzgebieten für den Naturschutz und die Region
 

Der Zukunftsprozess geht in die nächste Runde
Positives Fazit der Regionalkonferenzen im Herbst 2016
 

Fünf männliche Luchse im Schwarzwald
Keine Population ohne Luchsin

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Achim Schwarzer, Bad Liebenzell, per E-Mail am 14.02.2017

Der Bericht von Wolf Hockenjos ist sehr zu begrüßen, mein Respekt! Endlich mal kein feindlicher Hasskommentar gegen Luchse oder Wölfe!! Allerdings fehlt der Hinweis, dass Schäden für die Tierzüchter (Schafe, Ziegen, etc.) durchaus entschädigt werden. Hierzu wäre ein vernünftiger Absatz notwendig gewesen, in dem Höhe und Voraussetzung der Entschädigung dargestellt werden. Ich bin davon überzeugt, dass zumindest die Schäfer durch entsprechende Vergütung besänftigt werden können.
Uwe Baumstark, Offenburg, per E-Mail am 19.2.2017

Schwerpunkte im ersten Heft des Jahres, des Schwarzwaldvereines sind unter anderem Naturschutz, Schutzgebiete, Luchse.
Trotz kompetenter, überwiegend sachlicher Berichterstattung, gibt es darin jagdablehnende Sophistik. So taucht auf Seite 13 unvermittelt und mit wenig Zusammenhang zum vorangestellten Text über das Biosphärengebiet Schwarzwald eine Jagdsatire auf, bei der ein Jäger umringt von Tieren zum Wegwerfen seiner Waffe aufgefordert wird.
Im Luchsbericht ab Seite 40 wird darauf hingewiesen, dass es Menschen, Bauern und Jäger gebe, die gegen Luchse seien, dass der Landesjagdverband eine Verhinderungsposition bezogen habe und dass es eine unterlassene Hilfeleistung sei, die an Tierquälerei grenze, dass Luchskuder keine Luchsin im Schwarzwald vorfänden.
Ich bin ein Mensch, der unserer Kulturlandschaft, dem Schwarzwald verbunden ist, unter anderem bin ich ein jagender Mensch. Ich halte eine solche Verunglimpfung der Jagd für ideologisch, nicht kulturell und darum in der Sache des Naturschutzes für kontraproduktiv.
Kulturelle Menschen die sich für Natur, unsere Lebensgrundlage einsetzen, sollten sich aufgrund der Wahl ihrer Mittel und Meinungsverschiedenheiten nicht gegenseitig diskreditieren, sondern miteinander reden und ihr gemeinsames Ziel in den Vordergrund stellen. Wir reden von sozialem Lernen, wenn wir es aber nicht schaffen unseren Gruppenegoismus zu überwinden und den anderen nur darum dulden weil wir ihn nicht beseitigen können, dann ist das ein eklatanter Mangel an Toleranz und ist unserem gemeinsamen Ziel, dem Erhalt unserer Kulturlandschaft, abträglich.
Es gibt in jeder Menschengruppe moralisch zweifelhafte Handlungen, denn jede dieser Gruppen besteht aus Menschen, das ist aber kein Grund eine ganze Gruppe versuchen zu schädigen, öffentlich zu diskreditieren, das ist schlechter Stil. So verbreitet man keine Freude, die für ein gemeinsames Handeln erforderlich ist.

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