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Meldung vom 18.08.2019


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25 Jahre Anerkennung Naturschutzverband

Jubiläumsveranstaltung am 20. September 2019:  Seit 1994 ist der Schwarzwaldverein anerkannter Naturschutzverband. Diesen Anlass feiert der Verein mit einer Veranstaltung im Kurhaus Hinterzarten. Dort geht es am Vormittags inhaltlich um die Zukunft des Schwarzwalds, am Nachmittag führen zwei Exkursionen zu Orten mit hoher Naturschutzrelevanz.

Einen thematischen Impuls zur Zukunft des Schwarzwalds gibt Professor Dr. Werner Konold in seinem Vortrag "Der Wandel der Schwarzwaldlandschaft – Geschichte, Triebkräfte, Szenarien". Die Zukunft des Schwarzwalds diskutieren danach Meinrad Joos, Präsident des Schwarzwaldvereins, Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Franz Untersteller, Umweltminister Baden-Württemberg.

Der Schwarzwaldverein setzt sich seit vielen Jahrzehnten für die Erhaltung von Natur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Erste derartige Aktivitäten reichen bis über 100 Jahre zurück. Seit den 1950er Jahren engagierte sich der Schwarzwaldverein für die Erhaltung der Wutachschlucht, in der ein Wasserkraftwerk gebaut werden sollte, gegen das Waldsterben oder für den Schutz des Feldbergs vor der Vereinnahmung durch den Wintertourismus und in vielen anderen Projekten.

Folgerichtig beantragte 1994 der Hauptverein die Anerkennung, die wenig später vom damaligen baden-württembergischen Umweltminister Schäfer ausgesprochen wurde. Ein Verein, der in seiner Satzung den Naturschutz als Ziel benannt hat und sich in der praktischen Naturschutzarbeit engagiert, kann auf Antrag vom Land Baden-Württemberg als Naturschutzverband anerkannt werden.

Mit der Anerkennung sind Rechte und Pflichten verbunden. So wird der Schwarzwaldverein seitdem bei Genehmigungsverfahren, bei denen es zu sogenannten „Eingriffen und Natur und Landschaft“ kommt, um seine Stellungnahme gebeten. In den vergangenen 10 Jahren hat sich das Naturschutzreferat z.B. in rund 1000 Verfahren geäußert. Ein anerkannter Naturschutzverband hat auch die Möglichkeit, bei bestimmten Verfahren als „Anwalt der Natur“ mit einer Verbandsklage gegen Behördenentscheidungen juristisch vorzugehen.

Mit der Anerkennung ist aber auch die Pflicht verbunden, im Verein der Naturschutzarbeit einen hohen Stellenwert einzuräumen, Strukturen zu schaffen, die eine Wahrnehmung der Rechte auch ermöglichen. Er ist auch verpflichtet, aktiv im Landesnaturschutzverband (LNV) mitarbeiten.

 

Mehr Info zur Veranstaltung am 20. September in Hinterzarten weiter

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